Mit seinem Buch “Newton und die Relativität” zeigt Francesco Cester, dass es möglich ist, die Relativitätstheorie mit einer einfacheren und intuitiveren Auslegung als der traditionellen zu ergründen.

Dieser neue Zugang startet aus dem Äquivalenzprinzip von Energie und Masse, das, wie Einstein selbst bewiesen hat (siehe: Max BornDie Relativitätstheorie Einsteins – S. 244-247), auch ohne relativistische Betrachtungen abgeleitet werden kann.

Die Verwendung der Formel E=mc² zusammen mit Newtons zweitem Gesetz der Dynamik, kohärent interpretiert als zeitliche Ableitung des Impulses, ermöglicht dann die relativistische Massenformel zu erhalten, die die Abhängigkeit der Trägheit eines physikalischen Körpers von seiner Geschwindigkeit ausdrückt.

Der Lorentz-Faktor wird ohne die Verwendung der Lorentz-Transformationen erhalten

Von erheblichem wissenschaftlichem Interesse ist, dass man auf diese Weise zum Beweis der ersten Formel mit Lorentz-Faktor gelangt, ohne die gleichnamigen Transformationen zu verwenden, welche die Raum- und Zeit-Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Bezugssystems ausdrücken.

Andererseits ist die Abhängigkeit der Masse von der Geschwindigkeit im Gegensatz zur Längenkontraktion und Zeitdilatation intuitiv klar, wenn man, unter Bezugnahme des Äquivalenzprinzips Energie-Masse, die Trägheit der Masse berücksichtigt, die mit der kinetischen Energie eines bewegten Körpers verbunden ist.

Die Relativitätsformeln werden auf transparente Weise bewiesen

Der Ausdruck der Massenabhängigkeit von der Geschwindigkeit erweist sich dann, im Laufe der Abhandlung, als die grundlegende Relation, aus der sich die wichtigsten relativistischen Formeln mithilfe der Energieerhaltungssätze auf sehr transparente Weise ableiten lassen.

Dies führt unter anderem zu folgenden Beweisen:

  • des relativistischen Satzes der gesamten und kinetischen Energie des physikalischen Körpers
  • der Relation der elektromagnetischen Frequenz bei hohen Geschwindigkeiten
  • der Abhängigkeit der Beschleunigung von der Geschwindigkeit
  • der relativistischen Geschwindigkeitsadditionsformel

Und schließlich als Konsequenz aus letzterer

  • der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, unabhängig von der Bewegung der emittierenden Lichtquelle.

Letzteres ist ein Naturphänomen, das die Eigenart eines Postulats verliert und auf rein theoretischem Wege, d. h. ohne Zuhilfenahme von Experimenten, die Eigenschaft eines beweisbaren Prinzips erhält.

Newton und die Relativität

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Newton and Relativity

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Newton e la Relatività

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